Sri Lanka Yoga Affair

Sri Lanka Yoga Affair

Hallo Ihr Lieben! In diesem Blog Artikel habe ich Euch mal ein paar Impressionen für Yoga auf Sri Lanka zusammengestellt. Da ich am Tag unserer Abreise nach Sri Lanka erfahren habe, dass ich schwanger bin und mein Arzt mir noch mit auf den Weg gegeben hat, dass ich mich ein wenig schonen soll, wurde aus meinem geplanten Yoga Intensiv Trip, doch mehr ein Erholungsurlaub mit ein bisschen Yoga :-) Auch unsere Reiseroute wurde auf Grund von ab und zu auftretender Übelkeit und unnötigen Strapazen deutlich kleiner, aber nicht weniger aufregend und schön. Ich habe mich mit Yoga auf Sri Lanka vor der Reise um ehrlich zu sein wenig auseinander gesetzt, da ich wahrscheinlich zu sehr von Bali verwöhnt war und erwartet habe, dass ein tolles Yoga Studio neben dem nächsten steht. Dem war nicht ganz so und wahrscheinlich habe ich auch einige Perlen übersehen (schreibt mir Eure Tipps für tolle Yoga Studios auf Sri Lanka in die Kommentare!), aber so konnte ich mich mal wieder auf die Basis Yoga Praxis konzentrieren. Aus der Not heraus hat eine meiner schönsten Yoga Stunden auf unserem Balkon neben einer Ameisenstrasse und etlichen Brüllaffen stattgefunden. Aber auch ein kleiner Bretterverschlag in Hiriketiya hat sein Soll erfüllt ;-) Das Holzplateau war auf der einen Seite schon halb in den von Kormoranen wimmelnden Tümpel abgesunken - ein Paradies für Stechmücken aller Art. Ein paar morsche Bretter inklusive Schlaglöcher haben diesem Open Air Yogaraum aber noch mehr Charm verliehen. Hier habe ich einige schöne Yin Yoga Stunden zum Sonnenuntergang erlebt und meine Gelassenheit trotz angreifender Mücken beobachtet. Der Blick in Richtung Meer und das unbeschreibliche Gefühl Yoga draußen zu praktizieren, lässt einen vieles in Kauf nehmen. Die nächste Yoga Location, die ich noch ausprobiert hatte, fand auf der Terrasse einer lokalen Familie statt. Die Kinder und der Hund sprangen die ganze Zeit um uns herum, ich konnte gleichzeitig bei der Essensvorbereitung zusehen, wenn es meine Haltung zuließ. Alles in allem kann ich sagen, dass ich auch ohne ideale Voraussetzungen den ganzen Urlaub über genügend Möglichkeiten hatte, Yoga zu praktizieren. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. 

Ich freue mich auf Eure Tipps für tolle Yoga Studios auf Sri Lanka.

Namaste,
Anna.

Yoga Pose: kleines Parsvakonasana oder gestreckter Seitwinkel mit Knie

Yoga Pose: Wilde Kobra

Yoga Pose: Drehung im Ausfallschritt

Yoga Pose: Krieger 2 mit Adlerarmen

Yoga Pose: intensive Drehung und Dehnung  im Liegen

Yoga Pose: tanzende Seitkörperstreckung

Yoga Pose: Taube

Yoga Pose: Taube mit Streckung

Yoga Pose: volle Taube

Yoga Pose: Knöchel über Knie Stellung

Yoga im Mates (Co-Working Space für Kreative & Selbstständige)

Yoga im Mates (Co-Working Space für Kreative & Selbstständige)

Krieger 2 Crew

Krieger 2 Crew

und weiter ins Dreieck

und weiter ins Dreieck

mein Hubby im Dreieck. Hab ich ihm gut beigebracht oder;-)

mein Hubby im Dreieck. Hab ich ihm gut beigebracht oder;-)

Twist & Shout

Twist & Shout

Virabhadrasana 2 (Krieger 2)

Virabhadrasana 2 (Krieger 2)

Utthita Trikonasana (Dreieck)

Utthita Trikonasana (Dreieck)

Parsvakonasana (gestreckter Seitwinkel)

Parsvakonasana (gestreckter Seitwinkel)

Ardha Chandrasana (Halbmond)

Ardha Chandrasana (Halbmond)

Bakasana (Krähe)

Bakasana (Krähe)

der krönende Abschluss: ein gemeinsames gesundes Frühstück yummie

der krönende Abschluss: ein gemeinsames gesundes Frühstück yummie

Frühstücks Crew <3

Frühstücks Crew <3

1x im Monat ist es soweit, Eva (Gründerin vom Mates) und ich veranstalten das Sonntags-Event: "Yoga & Breakfast". Es gibt immer erst 70 Minuten fließendes Vinyasa Flow Yoga mit mir und danach frühstücken wir gemeinsam. Das letzte Mal war die Gruppe so nett dass sich unser Frühstück in ein langen Brunch ausgeweitet hat und wir über zwei Stunden noch zusammensaßen. Dieses Event gehört zu meinen Lieblings Yoga Events jeden Monat und ich freue mich über jeden der auch mal vorbei schaut. Ich gebe immer rechtzeitig vorher auf Facebook Bescheid. xoxo

OPEN YOUR HEART AND BREATHE IN THE BEAUTY THAT SURROUNDS YOU

OPEN YOUR HEART AND BREATHE IN THE BEAUTY THAT SURROUNDS YOU

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Hallo Ihr lieben! Letztes Wochenende war ich mit meinen Mann wieder in Bergen unterwegs und es war einfach traumhaft! Wir sind mit dem Zug von München aus gestartet (Tipp: holt euch das Bayern Ticket für solche Trips) und nach Brannenburg gefahren. Die Fahrt mit der Bahn war super easy, dauerte gerade mal 45 Minuten und ist wesentlich entspannter als mit dem Auto. Unsere Wanderung haben wir dann direkt am Bahnhof in Brannenburg gestartet und sind erst einmal für 30 Minuten an einem wunderschönen Bergbach entlang gewandert. Danach ging es für ein steiles Stück durch den Wald und über eine große Lichtung. Unser Ziel war die Rampoldplatte auf 1422 Meter, die wir nach ca. 2.5 Stunden etwas außer Puste erreicht haben. Und die Belohnung für das Auspowern hat nicht lang auf sich warten lassen: eine leckere Brotzeit auf der Breitenberg Hütte :-)

Hier findet Ihr die schönsten Wanderwege in und um Brannenburg.

Viel Spaß bei Eurer nächsten Bergwanderung und bis bald!

Light & Love,
Anna

DIE VERSCHWIEGENE GESCHICHTE HINTER BALI FLOW YOGA

DIE VERSCHWIEGENE GESCHICHTE HINTER BALI FLOW YOGA

Ich habe wirklich lange überlegt, ob ich diese Geschichte öffentlich erzählen möchte aber nachdem ich diese Woche in einem Podcast Interview über mein Online Yoga Programm auch über diesen Teil der Geschichte gesprochen habe, werde ich sie auch hier erzählen. Es ist nun fast ein Jahr her dass ich in Indonesien war, um meinen Traum als Yoga Lehrerin auf einer kleinen Insel im Paradies zu verwirklichen.

Die Geschichte beginnt auf der kleinen Insel Gili Meno, ca. drei Stunden von Bali entfernt. Mein Mann und ich planten dort zwei Monate zu verbringen, es wurden allerdings nur fünf Wochen. Der Anfang war traumhaft: ein 4 km2 Inselparadies mit atemberaubenden Riffen, Schildkröten, bunten Fischen, Sonnenuntergängen und einem Traum von Yoga-Studio mitten im Dschungel. Der durchschnittliche Urlauber bleibt hier maximal ein bis drei Nächte und wir haben uns sehr glücklich geschätzt, so lange bleiben zu dürfen. Innerhalb kürzester Zeit kannten wir jeden Fleck und alle Bewohner auf der Insel :-) Das Personal im Resort war sehr nett und wir waren fast wie Freunde. Ich verbrachte auch hin und wieder einen Abend mit Ihnen alleine, wenn mein Mann zum Surfen für ein paar Tage nach Lombok fuhr. Ich weiß nicht woher mein Urvertrauen kam, aber ich fühlte mich rundum wohl und sicher, obwohl ich wusste, in einem Land zu sein, dass nicht gerade für Sicherheit bekannt ist. Wir haben als "Angestellte" - ich war die Yoga Lehrerin des Resorts - im hinteren Teil der Anlage gewohnt, welcher komplett aus offenen Bambus Hütten bestand. Dieser Teil des Resorts ist auch für Gäste geöffnet, die normalerweise mit dem Rucksack unterwegs sind und nicht den Komfort eines Sterne Resorts benötigen. Es gibt keine festen Wände und Türen in diesen Backpacker Huts, lediglich Sichtschutz, der ebenfalls aus Bambus ist. Solange wir zu zweit dort waren und ich mich sicher fühlte, hat mir das sogar sehr gefallen. Ein bisschen wie wild campen, nur eben in Indonesien.

Es war zu dieser Zeit sehr ruhig auf der Insel, es waren kaum Touristen vor Ort, da ein Vulkanausbruch die Anreise erschwerte. Mein Mann war für zwei Tage auf einem Surf Trip und als ich abends zur Hütte gelaufen bin, verspürte ich plötzlich ein mulmiges Gefühl. Mir ist aufgefallen, dass ich komplett alleine in der hinteren abgeschiedenen Anlage war, kein weiterer Gast und auch der Security Posten war leer. Ich bin dann trotzdem ins Bett gegangen, konnte aber zum Glück nicht schlafen. Ich war sehr unruhig und fühlte, dass irgendetwas nicht stimmte. Meine Intuition sollte Recht behalten und so bemerkte ich, als mitten in der Nacht ein fremder Mann zu mir in die Hütte kam. Er war klein, mit nacktem Oberkörper und hatte ein Stück Stoff in der Hand. Im Nachhinein weiß ich, dass dieses Stück Stoff dafür da war, mich zu betäuben, aber soweit ist es zum Glück nicht gekommen. Da ich wach war, konnte ich sofort reagieren und habe nach dem Schlagstock, den mein Mann zur Selbstverteidigung dabei hatte, gegriffen und gerufen "What are you doing here!". Ich hätte schreien sollen, aber das habe ich nicht. Trotzdem ist der Einbrecher abgehauen. Im Dschungel ist der Geräuschpegel immer ziemlich hoch und ich hatte große Angst, ob der Mann wirklich weg ist. Ich habe mir die ganze Zeit eingebildet, er wäre noch in der Hütte hinter meinem Schrank, denn aus meiner Position vom Bett konnte ich das nicht wirklich sehen. Ich dachte, mein lautes Rufen hätte den Sicherheitsmann aufmerksam gemacht, aber etwa nach einer Stunde war immer noch niemand da. Das Haupthaus des Resorts ist ca. 500 Meter entfernt und es war stockdunkel. Jedes Geräusch, jedes Knacken hat mich zu Tode erschreckt und ich kauerte ängstlich mit dem Schlagstock und einer Taschenlampe in der Hand auf meinem Bett und habe gewartet. Die Zeit verging nicht und nach einer weiteren Stunde Panik habe ich mich entschlossen aufzustehen und selbst nach Hilfe zu suchen. Keine Ahnung woher diese Kraft auf einmal kam, aber sobald ich aufgestanden war, habe ich mich stark und mutig gefühlt. Mit der Taschenlampe und dem Schlagstock bewaffnet, habe ich mich auf den Weg zum Hotel gemacht und dort den Sicherheitsmann am Pool gefunden, der dort ein Nickerchen gemacht hat. Als ich ihn aufgeweckt habe und ihm von dem Vorfall erzählen wollte, hat er kein Wort verstanden, da er kein Englisch konnte. Mit Zeichensprache habe ich ihm erklärt was passiert war, daraufhin ist er dann mit mir mitgekommen und hat sich die restliche Nacht vor meiner Tür positioniert. Sobald die Sonne aufgegangen war, bin ich aufgestanden und habe mich im Yoga-Studio versteckt und geweint. Ich war nicht nur verängstigt, ich war auch zutiefst enttäuscht, dass mein Traum auf dieser Insel ein so jähes Ende nehmen würde. Ich wusste, ich kann hier nicht mehr länger bleiben und es wird keine Normalität mehr auf dieser Insel für mich einkehren, obwohl das Hotel Management den Mann am selben morgen fassen konnte. Es war ein Hilfs-Bauarbeiter von der Nachbarinsel und wurde noch bevor ihn irgendjemand anderes zu Gesicht bekam von der Insel verbannt. So regelt man das in Indonesien. Als mein Mann am nächsten Tag wiederkam ist er halb wahnsinnig geworden vor Angst um mich. Er hat sich extreme Vorwürfe gemacht, dass er nicht da war. Er wollte mich so schnell wie möglich in Sicherheit bringen, aber ich war einfach nur wahnsinnig erschöpft und hatte keine Kraft Entscheidungen zu treffen. Leider hat sich zusätzlich das Management des Resorts nicht besonders einfühlend verhalten, da in Ihren Augen nichts passiert ist. Und dann hat sich auch noch herausgestellt, dass eine ähnlicher Vorfall mit einer Alleinreisenden Frau zwei Woche zuvor passiert ist, ohne dass ich etwas davon erfahren habe. Das ist wirklich unverantwortlich, denn wir dachten eigentlich das Resort wäre sehr sicher, da die Yoga Lehrerin vor mir auch alleine dort war. Ich wollte weg, wusste aber nicht wohin und wie. Reisen erfordert nun mal Kraft und die hatte ich gerade nicht. Deshalb wollte ich noch ein paar Tage bleiben, in einem Zimmer mit Wänden, Türen und Schloss natürlich.

Trotzdem konnte und wollte ich einfach nicht zulassen, dass ein einziger Mensch alles kaputt macht und alle meine Pläne über den Haufen wirft. Ich habe die Wochen davor auf der Insel so viele gute Erfahrungen mit den Menschen und Einheimischen gemacht, dass ich meine Sicht auf die Menschen und Insel nicht ändern möchte. Es gibt leider überall auf der Welt schlechtes, und dies kann einem überall passieren, egal ob man auf einer traumhaften kleinen Insel ist oder in einer Großstadt. Dies entschuldigt jedoch nicht das Fehlverhalten des Hotel Managements. 

Ich habe lange gebraucht, um dieses Erlebnis zu verarbeiten und mich alleine wieder wohl zu fühlen, aber ich habe dadurch auch gemerkt, dass ich viel stärker bin, als ich es von mir erwartet hätte. Es war sehr wichtig, die letzten Videos für Bali Flow Yoga noch abzudrehen und den Ort mit etwas Positivem zu verlassen. Anfangs habe ich immer, wenn ich an die Zeit auf der Insel zurückgedacht habe, nur diese letzten Tage im Kopf gehabt. Die wunderschönen fünf Wochen davor waren wie weggeblasen. Inzwischen überwiegen wieder die schönen Erinnerungen und ich bin dankbar, dass ich bestärkt und unbeschadet aus dieser Geschichte herausgegangen bin. Ich habe mich bewusst dafür entschieden, das Positive aus diesem gesamten Trip zu ziehen und mich nicht unterkriegen zu lassen, rein nach dem Motto: „where focus goes energy flows“. Die letzten Wochen unserer Reise haben wir auf Bali verbracht, wo ich die Ruhe gefunden habe, die ich brauchte. Zum Schluss gab es dann noch den schönsten Heiratsantrag von meinem Mann, den ich mir hätte wünschen können. 

Inhale I feel peace – Exhale I smile.