Heute drücke ich mich vor dem weißen Blatt.
Ich merke, wie ich alles andere erledige, nur nicht das, was ich mir eigentlich vorgenommen habe: diese E-Mail zu schreiben.
Vielleicht, weil ich nicht im Motivations-High bin. Vielleicht, weil ich keine „verkaufsstarke“ Einladung formulieren möchte.
Und genau deshalb schreibe ich dir heute anders.
Ruhiger.
Denn es gibt zwei Angebote, die mir sehr am Herzen liegen. Und bevor ich sie dir einfach nur ankündige, möchte ich etwas teilen, das tiefer geht.
Eine Frage, die ich häufig gestellt bekomme:
Was ist eigentlich Yoga?
Viele denke bei Yoga an Stile.
Vinyasa. Hatha. Yin.
Doch diese Kategorien beschreiben vor allem die äußere Form – die Asanas, also die Körperhaltungen.
Yoga beginnt tiefer.
In der Yogaphilosophie gibt es ein schönes Bild:
Unser Sein wird wie eine Zwiebel beschrieben – Schicht für Schicht aufgebaut.
Die äußere Schicht ist der Körper.
Unser physisches Zuhause.
Wenn der Körper schmerzt, fällt es schwer, Freude zu empfinden.
Deshalb ist zeitgemäßes Yoga für mich eine wunderbare Methode, Kraft und Flexibilität zu vereinen – um aufrecht und möglichst schmerzarm durchs Leben zu gehen.
Darunter liegt die energetische Schicht.
Wir sind nicht nur Körper, wir sind auch Energie.
Unser Herz erzeugt ein messbares Magnetfeld, das weit über unsere Haut hinausreicht.
In bestimmten Haltungen können wir Energie spüren, lenken, halten.
In einer weiteren Schicht sitzt der Geist – im Sanskrit „Manas“, verwandt mit dem englischen Wort „mind“.
Der denkende Verstand.
Gedanken erzeugen Gefühle. Gefühle erzeugen Gedanken.
Und aufgrund unserer angeborenen Negativitätsdominanz bleiben wir oft im inneren Alarmzustand hängen.
Eine der kraftvollsten Erkenntnisse der Yogatradition lautet:
Du bist nicht deine Gedanken.
Meditation bedeutet nicht, Gedanken zu stoppen.
Sondern einen heilsamen Abstand zu ihnen zu schaffen.
Wenn Körper, Energie und Geist durchlässiger werden, entsteht Raum für Intuition.
Für innere Intelligenz.
Und im Kern – in der Mitte dieser „Zwiebel“ – liegt etwas, das ich zutiefst glaube:
Freude.
Eine ruhige, stille Form von Glückseligkeit.
Vielleicht ist das eine Glaubensfrage.
Doch ich halte daran fest, dass wir im Grund unseres Seins gut sind.
Und dass wir diese Qualität nicht neu erschaffen müssen – sondern freilegen dürfen.
Schicht für Schicht.
Und genau dafür sind meine Yogastunden und Retreats gedacht.
Nicht als Flucht aus dem Alltag.
Sondern als bewusstes Schichten-Lösen.
Jetzt also doch noch eine ruhige und unaufgeregte Einladung zu den kommenden Yoga Angeboten mit mir.
Spring Reset – Mini-Halbtages-Retreat
22. März | 10–14 Uhr | Weßling
Ein intensiver, nährender Vormittag, um wieder bei dir selbst anzukommen.
-> Im Flyer unter dieser Email findest du weitere Infos. Direkt buchen hier
Wochenend-Retreat „Freiraum“
12.–14. Juni | Allgäu
Ein ganzes Wochenende, um mehrere Schichten loszulassen und dich neu auszurichten.
-> Hier geht’s zur Retreat-Seite
Ich habe die Website noch einmal überarbeitet – das mache ich heimlich fast genauso gern wie Yoga.
Wenn du hineinschauen möchtest, findest du alle Infos dort.
Wenn du spürst, dass dich eines der Angebote ruft, melde dich bei mir oder buche direkt. (Beide Angebote sind als Direkt-Kauf möglich).
Was ist Yoga für dich?
Ich freue mich, von dir zu hören.
Alles Liebe,
Deine Anna
P.S. Ich liebe es, wenn Wissenschaft und Tradition sich begegnen. Meine Lehrerin vereint Yogaphilosophie, Physiotherapie und Neurowissenschaft. Genau diese Verbindung möchte ich auch in meinem Unterricht spürbar machen – alt und modern, Herz und Verstand, Körper und Geist.
Täglich 15 Minuten Yoga direkt in dein Postfach – perfekt, um meinen Stil kennenzulernen und Yoga entspannt in deinen Alltag zu integrieren.Â