Heute möchte ich über ein Thema sprechen, das uns alle betrifft: die Komfortzone. In ihrer stärkeren Form geht es sogar darum, Ängste zu überwinden.
Die Komfortzone zu verlassen, klingt oft positiv – fast so, als würde dahinter automatisch ein besseres Leben warten. „Ängste überwinden“ hingegen klingt eher nach Kampf gegen einen belastenden Ist-Zustand. Beides gehört zusammen, aber emotional fühlt es sich unterschiedlich an.
Was ich früh in meinen eigenen Therapiewegen gelernt habe: Ängste kann man nicht komplett löschen – so sehr ich mir das manchmal gewünscht hätte. Aber wir können sie abschwächen, wir können lernen, mit ihnen zu leben. Trigger bleiben Trigger. Wird die Amygdala – unser Angstzentrum im Gehirn – aktiviert, kann es zu einer inneren „Überschwemmung“ kommen. In diesem Moment ist wenig zu machen.
Doch wenn wir gelernt haben, unsere Ängste mithilfe des präfrontalen Cortex – also dem Teil, der für Wissen, Logik und rationale Entscheidungen zuständig is