Eine Bibliothek meiner Gedanken und Sammlung meiner Newsletter.
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Die Weihnachtsferien waren für mich, wie jedes Jahr, intensiv – mit vielen Familientreffen, Kinderbespaßung und wenig Raum für andere Dinge. Doch es gab auch einen besonderen Meilenstein zu feiern: Ende Dezember bin ich 40 Jahre alt geworden. Leider hat mich an diesem Tag eine Mykoplasmen-Lungenentzündung ins Bett gezwungen. Gemein, oder? Trotzdem habe ich beschlossen, den Tag nicht komplett ausfallen zu lassen, und bin abends – mit der Hilfe von Grippostad und meinen liebsten Menschen – in ein wunderbares balinesisches Restaurant gegangen. Es war ein schöner Abend, der mich mit dem Start in mein neues Jahrzehnt versöhnt hat.
Dank Antibiotikum ging es mir zu Neujahr schon besser, und am 1. Januar konnte ich sogar bei strahlendem Sonnenschein Schlittschuh laufen. Unser Dorfsee ist ein echtes Highlight im Winter, und für mich ist das Schlittschuhlaufen fast noch schöner als das Sommerbaden.
In diesem Newsletter möchte ich dir jedoch nicht nur von meinen Erlebnissen erzählen, sondern...
Vergangene Woche war ich auf der Beerdigung vom Papa einer meiner besten und ältesten Freundinnen. Wie das bei Freundschaften aus der Kindheit oft ist, kenne ich die Eltern gut. Es gab so viele gemeinsame Feste, Abende und Urlaube. Die Beerdigung war traurig und schön zugleich. Es war schwer, meine Freundin und ihre Familie so leiden zu sehen, und ich hätte ihnen so gerne den Schmerz erspart. Gleichzeitig hat uns dieses Erlebnis wieder enger zusammengeschweißt. Wir konnten uns gegenseitig beistehen und sind mit einem gestärkten Blick auf unsere kleinen Familien zurückgekehrt.
Am selben Tag war ich bei einer anderen langjährigen Freundin, und sie hat mich in den Arm genommen und gefragt, wie es mir geht. Erstmal habe ich standardmäßig „Alles gut“ geantwortet, aber ihre Frage traf genau den Punkt, der mir die letzten Tage durch den Kopf ging. Natürlich habe ich angefangen, zu vergleichen. Wie war das damals, als meine Mama starb?
Meine Freundin war die Erste, die mich damals angerufen ...
Heute möchte ich meine persönliche Geschichte über meine Rektusdiastase-Operation mit euch teilen. Das Interesse an diesem Thema ist groß, und ich verstehe warum. Als ich selbst überlegte, ob eine Operation für mich infrage kommt, fand ich kaum brauchbare Berichte oder Informationen im Internet. Viele Quellen stammten von dubiosen plastischen Chirurgen, die unrealistische Vorher-Nachher-Bilder zeigten oder gleich ganze Bauchdeckenstraffungen bewarben. Auch konventionelle Methoden, die ich bereits ausprobiert hatte, wurden aufgelistet, aber keine Erfahrungsberichte zu einer „einfachen“ Rektusdiastase-Operation. Daher entschied ich mich, meine eigene Geschichte zu teilen, um anderen Betroffenen einen realistischen Einblick zu geben.
Rektusdiastase beschreibt das Auseinanderweichen der geraden Bauchmuskeln, meist bedingt durch Schwangerschaft oder Gewichtszunahme. Bei Frauen tritt diese häufig nach der Geburt auf und kann funktionelle Störungen verurs...
Meine Mutter hat sich im letzten Sommer das Leben genommen. Heute spüre ich Erleichterung. Es braucht Zeit, um sich so ein Gefühl einzugestehen, es zuzulassen in seiner vermeintlichen Radikalität. Ich habe mir diese Zeit genommen, habe Leben ausgeleuchtet – mein eigenes, das meiner Mutter und nicht zuletzt jenes unserer Familie – und mir damit das Fundament geschaffen, auf dem meine Erleichterung wachsen konnte.
Die Nachricht vom Selbstmord meiner Mutter erreichte uns, meinen Mann, unsere Tochter und mich, im Auto, auf der Rückfahrt von Italien nach München. Kurz zuvor hatte ich erfahren, dass ich wieder schwanger war. Das hatte ich feiern wollen. Mit einem Familienausflug an den Gardasee. Wir gingen baden und essen und flanieren. Wir drei hatten es gut. Dolce vita, trotz allem … Ja, das Trotzdem war mitgefahren, und es wich nicht von meiner Seite. Vor unserer Abfahrt hatte mein Bruder angerufen. Es gehe wieder los mit Mama, hatte er gesagt. Und etwas von Showdown gemurmelt. Ich wusst...
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