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Gedankenraum

Eine Bibliothek meiner Gedanken und Sammlung meiner Newsletter.

Du bist nicht deine Gedanken

yogaphilosophie Mar 01, 2026

Heute drĂĽcke ich mich vor dem weiĂźen Blatt.

Ich merke, wie ich alles andere erledige, nur nicht das, was ich mir eigentlich vorgenommen habe: diese E-Mail zu schreiben.
Vielleicht, weil ich nicht im Motivations-High bin. Vielleicht, weil ich keine „verkaufsstarke“ Einladung formulieren möchte.

Und genau deshalb schreibe ich dir heute anders.

Ruhiger. 

Denn es gibt zwei Angebote, die mir sehr am Herzen liegen. Und bevor ich sie dir einfach nur ankündige, möchte ich etwas teilen, das tiefer geht.

Eine Frage, die ich häufig gestellt bekomme:

Was ist eigentlich Yoga?

Viele denke bei Yoga an Stile.

Vinyasa. Hatha. Yin.

Doch diese Kategorien beschreiben vor allem die äußere Form – die Asanas, also die Körperhaltungen.

Yoga beginnt tiefer.

In der Yogaphilosophie gibt es ein schönes Bild:
Unser Sein wird wie eine Zwiebel beschrieben – Schicht für Schicht aufgebaut.

Die äußere Schicht ist der Körper.
Unser physisches Zuhause.
Wenn der Körper schmerzt, fällt es schwer, Freude zu empfinde...

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Wann hast du zuletzt nur an dich gedacht?

retreat Feb 19, 2026

Letzten Sommer saĂź ich auf Bali in der Morgensonne. BarfuĂź. Salziges Haar. Stille.

Und ich hatte einen Gedanken, der mich nicht mehr losgelassen hat: Was wäre, wenn mein Yoga mehr sein darf als eine Stunde auf der Matte?

Was wäre, wenn wir uns wirklich Zeit nehmen würden.

Nicht nur zum Ăśben.

Sondern zum Spüren. Zum Teilen. Zum Erinnern. 

Ich habe damals verstanden: Ich möchte Räume schaffen, in denen Frauen nicht funktionieren müssen.

Sondern einfach sein dĂĽrfen. Und genau dieser Raum ist jetzt entstanden.

Vom 12.6.–14.6. im Unterallgäu, nur etwa eine Stunde von München entfernt.

Ein ganzes Wochenende fĂĽr Transformation und Freiraum.

Es liegt direkt nach den Pfingstferien. Vielleicht denkst du: „Da bin ich doch entspannt.“

Aber sind wir das wirklich? Oder sind wir danach oft noch mĂĽder, weil wir alles organisiert, geplant und getragen haben?

Lass mich dir eine Frau beschreiben. 

Sie ist stark.

Sie ist verlässlich. 

Sie ist die, die alles zusammenhält. 

Abends fällt sie e...

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Zwischen Schreibtisch, Schaukel & neuen Yoga-Projekten

newsletter Feb 10, 2026

Ich sitze gerade am Schreibtisch – immerhin.
Denn eigentlich habe ich ein verletztes Kind zu Hause.

Mein Waldkindergartenkind hat sich gestern beim Spielen selbst einen Holzstock ins Auge gerammt.
Am Wochenende war noch Geburtstag: zwei Partys, der dritte Kuchen, ein müdes, glückliches Kind. Ich hatte mir innerlich schon auf die Schulter geklopft für dieses schöne, aber anstrengende Wochenende – da kam der Anruf aus dem Kindergarten.

„Bitte kommen Sie sofort. Sie dürfen mit dem Auto direkt bis zum Bauwagen fahren.“

Dieser Weg wird nur im Notfall befahren.
Und ja, da wird einem kurz anders.

Zum GlĂĽck ging alles glimpflich aus. Aber mit der Ruhe war es erst einmal vorbei.
Natürlich bin ich dankbar. Und trotzdem grummelt es in mir – dieses Gefühl, wieder einmal nicht in Ruhe arbeiten zu können.
Aber wer kennt es nicht: Irgendwas ist immer.

ZurĂĽck am Schreibtisch.

Mein Zuhause-Yogastudio – aka Arbeitszimmer, aka Dachspitz, aka Gästezimmer – teile ich mir inzwischen mit einer Thera

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Was bleibt, wenn das Leben dazwischenkommt?

marketing Jan 13, 2026

Ich bin – wie so oft – hinter meinem eigenen Plan zurück, regelmäßig zu schreiben.

Wer kennt’s nicht: Die Neujahresvorsätze bröckeln schneller als gedacht. Ich habe gelesen, dass bei vielen der 16. Januar der Tag ist, an dem es kippt. Bei mir könnte das hinkommen.

Ich bin mit einem alkoholfreien und zuckerfreien Vorsatz ins Jahr gestartet. Dreimal war ich schon schwach – also zählt es offiziell vermutlich nicht mehr. Aber immerhin: Es hat für einen kleinen Reset gereicht. Das Feiertagsgelage ist nicht einfach nahtlos weitergelaufen. Auch ein Erfolg.

Aber eigentlich wollte ich ĂĽber etwas ganz anderes schreiben.

Neulich habe ich einen Newsletter von Meera Kothand gelesen – einer Marketing-Expertin, bei der ich vor Jahren selbst einen Kurs gemacht habe. Ihre zentrale Frage hat mich nicht mehr losgelassen:

Was bleibt, wenn das Leben dazwischenkommt?
Oder wenn die Motivation plötzlich komplett verschwindet?

Alle reden darĂĽber, wie man motiviert bleibt.
Kaum jemand spricht darüber, was m...

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Was sich verändert hat – und was geblieben ist

marketing Jan 05, 2026

Ich habe Bali Flow Yoga vor genau zehn Jahren erschaffen.

Nicht mit einem groĂźen Plan.
Nicht mit einer Strategie.

Sondern aus dem tiefen Wunsch heraus, mein Yoga mit anderen Menschen zu teilen.

Damals war ich einfach nur erfĂĽllt von dem, was Yoga mit mir gemacht hat.
Wie es mir geholfen hat.
Und ich habe gespürt, welches Potenzial darin steckt – weit über die Matte hinaus.

Ich wollte diese Leidenschaft weitergeben.
Mehr war es nicht.


Mit der Entstehung dieses Kurses bin ich jedoch in eine Spannung geraten, die viele kennen:
die Balance zwischen Leidenschaft und Geschäftsmodell.

Yoga war fĂĽr mich ein innerer Weg.
Etwas, das nährt, verbindet und trägt.
Und gleichzeitig stand plötzlich die Frage im Raum:

Wie lässt sich diese Leidenschaft mit dem Wunsch verbinden, davon auch leben zu können?

Leidenschaft und Geldverdienen sind nicht immer leicht zu vereinen –
vor allem im Yoga, wo oft suggeriert wird, wir mĂĽssten unser Wissen unentgeltlich teilen,
zum Wohle der Menschheit.

So schön diese...

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In Erinnerung. Von Wärme, die bleibt

tod Dec 09, 2025

 Seit einigen Tagen begleitet mich eine stille Schwere, für die ich kaum Worte finde. Uwe ist gestorben.

Uwe war nicht nur ein außergewöhnlich guter Mensch – mitten im Leben, mit Frau und Kind – sondern auch der Geschäftspartner meines Mannes und ein guter Freund unserer Familie. Wir waren eine Art kleines Familienunternehmen, denn Uwes Frau sowie ich haben beide mit in der Firma gearbeitet.

Das Leben ist manchmal einfach unfair.
Es sollte verboten sein, dass Menschen mit so viel Lebensfreude wie Uwe durch eine Krankheit herausgerissen werden.

In solchen Momenten merke ich, wie wenig diese gut gemeinten „Yoga-Sprüche“ tragen – „Alles passiert aus einem Grund“.
Nein. Das kann nicht stimmen, wenn so viel Ungerechtigkeit mit im Spiel ist.
Wenn Kinder oder zu junge Menschen sterben.
Wenn das Schicksal willkürlich zuschlägt.

Ungerechtigkeit, Leid und Tod geschehen in jeder Sekunde. Und trotzdem fĂĽhlt es sich anders an, wenn es uns selbst berĂĽhrt und wir wirklich mitfĂĽhlen.

Ich weiĂź ehrlich...

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Grenzen. Krankheit. Und ein sehr dreckiges Kind.

grenzen Nov 26, 2025

Ein neues weiĂźes Blatt.
To begin, begin.
Ein Postkartenspruch – aber er hat etwas.
Einfach anfangen und schauen, wohin es dich trägt.

Drei Themen haben mich diese Woche besonders beschäftigt:
familiäre Trigger, die Ungerechtigkeit von Krankheit und ein sehr, sehr dreckiges Kind.

Weil ich die Liste so begonnen habe, bleibe ich dabei. Schreiben ist für mich Therapie, und ich bin dankbar für jede Energie, die ich dafür aufbringen kann. Zeit ist es ja nie – Zeit ist immer eine Frage der Priorität.

Ich komme bekanntlich aus einer alkoholkranken, dysfunktionalen Familie. Sowohl meine Mutter als auch mein Vater sind an den Folgen des Alkoholismus gestorben. Damit ist für mich jeder Kontakt mit alkoholisierten Menschen schwierig. Ich trinke selbst ab und zu, aber ich vermeide das betrunken sein – auch wegen des Schwindels, der bis heute ein Panik-Trigger für mich ist.

Seit ich ausgezogen bin, habe ich es gut geschafft, Abstand zu halten. Ich habe klare Regeln: keine Telefonate, keine Treffen, ...

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Warum Wachstum immer auĂźerhalb der Komfortzone beginnt

wachstum Nov 19, 2025
 

Heute möchte ich über ein Thema sprechen, das uns alle betrifft: die Komfortzone. In ihrer stärkeren Form geht es sogar darum, Ängste zu überwinden.

Die Komfortzone zu verlassen, klingt oft positiv – fast so, als würde dahinter automatisch ein besseres Leben warten. „Ängste überwinden“ hingegen klingt eher nach Kampf gegen einen belastenden Ist-Zustand. Beides gehört zusammen, aber emotional fühlt es sich unterschiedlich an.

Was ich früh in meinen eigenen Therapiewegen gelernt habe: Ängste kann man nicht komplett löschen – so sehr ich mir das manchmal gewünscht hätte. Aber wir können sie abschwächen, wir können lernen, mit ihnen zu leben. Trigger bleiben Trigger. Wird die Amygdala – unser Angstzentrum im Gehirn – aktiviert, kann es zu einer inneren „Überschwemmung“ kommen. In diesem Moment ist wenig zu machen.

Doch wenn wir gelernt haben, unsere Ängste mithilfe des präfrontalen Cortex – also dem Teil, der für Wissen, Logik und rationale Entscheidungen zuständig is

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Ein Abschied, der traurig und schön zugleich war

abschied Apr 01, 2025

Eine persönliche Geschichte vom Abschiednehmen

Traurig, aber schön.

Die Zeit seit meinem letzten Newsletter war lang und kurz zugleich – anstrengend, aber auch tröstlich.
Mein Vater hat gespürt – und gesagt –, dass es seine letzten Wochen im Leben sein würden.
Er wollte immer selbstbestimmt leben. Und so wollte er auch selbstbestimmt gehen.

Da es hier keine aktive Sterbehilfe gibt und ihm medizinisch nicht mehr geholfen werden konnte, hat er beschlossen, nichts mehr zu essen. Er hatte ohnehin keinen Appetit.
Er stellte auch alle Medikamente ab – bis auf Schmerzmittel und Magenschoner.

Ich habe ihm gesagt:
„Du bist keine Last für uns. Wir pflegen dich gerne – auch länger.“
Aber seine Antwort blieb gleich.

Er saß seit drei Jahren vollständig im Rollstuhl, wurde immer schwächer, konnte irgendwann ohne Hilfe nicht mehr aufstehen oder zur Toilette gehen.
Er sagte schon frĂĽher:
„Wenn ich nicht mehr selbst aufs Klo gehen kann, mag ich nicht mehr.“

Und dieser Moment war nun da.


Das Krankenha...

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Fasten, Freundschaften & ein schwerer Abschied

Uncategorized Mar 12, 2025

Turbulente Wochen liegen hinter mir – weniger im Außen, aber umso mehr in mir. Ich weine selten, doch diese Woche hat es mich gleich mehrmals erwischt.

Alles begann mit einem spontanen Entschluss: Fasten. Seit Jahren habe ich darüber gesprochen, aber es nie gemacht. Nach der Geburt meines ersten Kindes bekam ich entzündliche Hautstellen, besonders um den Mund. Ich habe vieles ausprobiert – Kosmetik, Nahrungsergänzungsmittel – doch nichts half wirklich. Nun habe ich eine Woche Basenfasten gemacht und ernähre mich weiter anti-entzündlich – ohne Milch, Zucker und Gluten. Und siehe da: Die Haut beginnt sich zu regenerieren. Die Entzündung schuppt sich langsam ab, als würde mein Körper alten Ballast loslassen.

Fasten ist eine echte Erfahrung. Währenddessen hatte ich starke Muskel- und Kopfschmerzen, ein klares Zeichen für Entgiftung. Ich werde dem Thema einen eigenen Newsletter widmen, wenn ich noch mehr Erfahrungen gesammelt habe.

Doch das war nicht der Grund für meine Tränen.

Mein Vat...

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